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Ratgeber · Stand: August 2026

Brennholz richtig lagern: so bleibt trockenes Holz trocken

Kurzantwort: Brennholz gehört an einen sonnigen, luftigen Platz, mit Abstand zum Boden und zur Wand, oben abgedeckt und an den Seiten offen. Luftgetrocknetes Holz von uns ist beim Kauf schon ofenfertig – richtige Lagerung sorgt dafür, dass es so bleibt. Der häufigste Fehler: Holz komplett in Folie einpacken, dann schimmelt es statt zu trocknen.

Anleitung in 5 Schritten

  1. Platz wählen: Sonnig und windoffen, ideal an einer Süd- oder Westwand. Wind trocknet stärker als Sonne. Ungeeignet: unbelüftete Keller und Garagen.
  2. Unterlage schaffen: Paletten, Kanthölzer oder Steine als Basis, damit keine Bodenfeuchte ins Holz zieht. 10–20 cm Bodenabstand reichen.
  3. Mit Luft stapeln: Scheite mit der Rinde nach oben locker schichten, zwischen Stapel und Hauswand eine Handbreit (ca. 10 cm) Abstand lassen, damit Luft zirkuliert.
  4. Oben abdecken, Seiten offen lassen: Ein Blechdach, Wellplatten oder eine schräg gespannte Plane schützen von oben gegen Regen. Die Seiten bleiben frei, sonst staut sich Feuchtigkeit.
  5. Wochenvorrat ins Haus holen: Zwei, drei Tage neben dem Ofen (mit Abstand zum Feuerraum) nehmen die letzte Oberflächenfeuchte raus und das Holz zündet noch williger.

Typische Fehler beim Lagern

  • Komplett in Folie oder Plane einwickeln: Feuchtigkeit kann nicht entweichen, das Holz stockt und schimmelt.
  • Direkt auf dem Rasen stapeln: Bodenfeuchte zieht von unten ein, die unterste Lage verdirbt.
  • Pressend an die Wand stapeln: Ohne Hinterlüftung bildet sich Kondensfeuchte an der Wand, im schlimmsten Fall mit Schimmelschaden am Gebäude.
  • Frisches Holz im Keller trocknen wollen: Ohne Luftaustausch dauert das Jahre und riecht muffig. Frisch geschlagenes Holz braucht draußen 1–2 Jahre, gespalten und gut belüftet.

Wie lange hält gelagertes Brennholz?

Richtig gelagertes, trockenes Scheitholz hält problemlos mehrere Jahre. Nach etwa 4–5 Jahren beginnt der Brennwert langsam zu sinken, weil das Holz zersetzt wird. Für den normalen Haushalt, der 2–6 SRM pro Winter verbraucht, spielt das keine Rolle: Ein im Sommer gekaufter Wintervorrat ist lange vor jeder Qualitätseinbuße verheizt.

Wann kaufen und einlagern?

Der beste Kaufzeitpunkt ist Frühjahr bis Spätsommer: Preise und Liefertermine sind entspannt, und das Holz kann bis zur Heizsaison optimal nachlüften. Wer erst im Oktober bestellt, trifft auf volle Auftragsbücher und am Markt oft nur noch auf feuchte Restposten. Unser Holz liefern wir luftgetrocknet und ofenfertig – welcher Holztyp zu Ihnen passt, zeigt der Brennholz-Vergleich Buche, Kirsche, Laubholz.

Häufige Fragen

Brennholz lagern: kurz beantwortet

Kann ich Brennholz in der Garage lagern?

Nur wenn sie gut belüftet ist. In dichten Garagen staut sich Feuchtigkeit, das Holz nimmt Wasser auf statt abzugeben. Besser ist ein überdachter Platz im Freien mit Luftzirkulation.

Wie viel Platz brauchen 3 SRM Brennholz?

Geschüttet entsprechen 3 SRM etwa 2 gestapelten Raummetern. Ein Stapel von 2 m Breite, 1,5 m Höhe und 66 cm Tiefe (zwei Reihen 33-cm-Scheite) fasst diese Menge bequem.

Muss geliefertes trockenes Holz noch nachtrocknen?

Nein, luftgetrocknetes Holz ist sofort einsatzbereit. Gut gelagert bleibt es das auch. Nach einem Regenschauer beim Abkippen reicht es, die obersten Scheite ein paar Tage abtrocknen zu lassen.

Vorrat sichern: Sorten und Preise ansehen oder anrufen unter 0151 44570589.

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